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Firefox breitet sich in Europa aus

18.04.2007 | 15:12 Uhr |

Der Internetbrowser Firefox findet in Europa zunehmend mehr Anhänger. In Marktforschungsstudien kann der Mozilla-Browser seinen Marktanteil steigern. Unklar ist allerdings, ob der Browser in Zukunft weiter zulegt oder die Verbreitung stagniert.

Nach Zahlen der Marktforscher von Xiti Monitor konnte der Mozilla-Browser seinen Marktanteil in Europa von 19,4 Prozent im April 2006 auf 24,1 Prozent im März 2007 steigern, berichtet die MacworldUK .

Auch in anderen Studien legt Firefox zu, wenngleich die Zahlen sich bisweilen stark unterscheiden. Marktforscher sehen den Browser aktuell bei 10 bis 25 Prozent in Europa, so Gary Barnett von Ovum PLC. Weltweit erreicht Firefox nach Angaben von Xiti Monitor 16,8 Prozent.

Marktforscher Barnett gibt allerdings zu Bedenken, dass Firefox sich zukünftig langsamer ausbreiten könne. Schwierig werde es, wenn die technikaffinen "early adopters" größtenteils zu Firefox als Browser gewechselt hätten. Dann müsste sich der Mozilla-Browser bei der großen Mehrheit der Internetnutzer durchsetzen.

Für viele Nutzer sei der Internet Explorer von Microsoft aber ausreichend, so Colin Teubner von Forrester Research. Sie seien einfach "zu faul" zum Umstieg auf einen anderen Internetbrowser. Firefox können sich nur weiter ausbreiten, wenn die Mozilla-Entwickler mit einem Computerhersteller wie Dell zusammenarbeiten würden, so Teubner.

Hochburgen für den Firefox gibt es in Slowenien mit 44,5 Prozent Marktanteil und Finnland (41,3 Prozent). Hierzulande erreicht der Browser immerhin 36,2 Prozent – damit landet Deutschland in der Firefox-Beliebtheitsskala auf Platz 4. Der Marktanteil in Österreich beträgt 27,6 Prozent, in der Schweiz 21,4 Prozent.

Info: Xiti Monitor

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