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Firefox gewinnt spürbar Marktanteile

17.01.2006 | 11:12 Uhr |

Finnland liegt einer Untersuchung von XiTi-Monitor zufolge mit gut 38 Prozent Firefox-Surfern in Europa an der Spitze alternativer Browser, gefolgt von Slowenien mit knapp unter 36 Prozent. Deutschland folgt demnach auf Platz drei, mit immerhin noch etwas über 30 Prozent Marktanteil für das Open-Source-Projekt.

Marktanteile von Firefox in Europa - Stichtag 8. Januar 2006
Vergrößern Marktanteile von Firefox in Europa - Stichtag 8. Januar 2006

Europa macht sich unabhängiger von rein amerikanischer Zugangssoftware wie Microsofts Internet-Explorer, nach wie vor zwar Platzhirsch im weltweiten Netz. Aber doch mit deutlich verringertem Weidegrund in der "Alten Welt", wie eine Studie des französischen Marktforschers XiTi-Monitor jetzt ergab. Im Durchschnitt kletterte die Firefox-Nutzung in Europa laut XiTi-Monitor am Tag der Messung, dem 8. Januar 2006, einem Sonntag, auf immerhin noch 20,1 Prozent. Damit liegt Europa weltweit an der Spitze, gefolgt von Australien und den USA. Ausgewertet haben die Marktforscher 32,5 Millionen Visits am 8. Januar, insgesamt nutzen den aktuellen Firefox-Browser 1.5 über 30 Prozent der Anwender des Mozilla-Nachfolgers mit Gecko Rendering Engine, Firefox 1.0 sei noch bei über 60 Prozent in Gebrauch, ein Hinweis, dass Sicherheitshinweise auch unter "alternativen Surfern" nur begrenzt eine Rolle spielen oder man sich mit der Internet-Explorer-Alternative allzu sicher fühlt. Denn die Updates von Firefox Pracht nicht nur neue Funktionen, sondern haben auch eine ganze Reihe von Sicherheitslücken geschlossen, sowohl für Mac als auch unter Windows.

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