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Von Regina Böckle - 25.03.2013, 09:34

Citrix Enterprise Mobile Report

Firmen verbannen Apps und Dropbox

©Dropbox

Dropbox und Apps auf Basis von Apple iOs oder Google Android sind mit den mobilen Clients in die Unternehmen eingezogen. Doch aus Sicherheitsgründen ziehen immer mehr IT-Admins die Reißleine: und sperren Apps wie Facebook oder Dropbox auf den Geräten ihrer Mitarbeiter.
Anwendungen wie Dropbox, Facebook und zahlreiche Apps auf Basis von Apple iOS und Google Android sind mit den mobilen Clients in die Unternehmen eingezogen. Doch aus Sicherheitsgründen ziehen immer mehr IT-Admins die Reißleine - und sperren diese Apps und Dienste auf den Geräten ihrer Mitarbeiter.
Das förderte der aktuelle "Enterprise Mobility Cloud Report" von Citrix zutage. Die Studie untersuchte Entwicklungen und Trends bei der Nutzung mobiler Endgeräten in Unternehmen.
Facebook, Dropbox und Youtube müssen draußen bleiben
Der Report analysiert außerdem, wie Unternehmen Apps und den damit verbundenen Sicherheitsfragen begegnen: Immer mehr Firmen sperren Apps wie Facebook oder Dropbox auf den Geräten ihrer Mitarbeiter.
Die Auswertungen des Citrix Enterprise Cloud Mobility Reports basieren auf anonymisierten Daten von Kunden, die in ihren Unternehmen Enterprise Mobility-Lösungen von Citrix einsetzen. Erhoben wurden die vorliegenden Zahlen während des vierten Quartals 2012.
Insgesamt geht ein deutlicher Trend dahin, immer mehr mobile Anwendungen zu sperren. Mittlerweile greifen 18 Prozent der analysierten Unternehmen zu derartigen Maßnahmen. Im Vergleich zum dritten Quartal 2012 nahm diese Zahl um 11 Prozent zu.
Als einen der Hauptgründe für das App-Verbot nennen Firmen mögliche Sicherheitsrisiken für Daten und Netzwerk. Viele der Anwendungen stellen durch die verwendeten Synchronisierungs- oder Sharing-Funktionen eine potentielle Gefahr für sensible Informationen dar.
Als eine weitere Motivation führen Verantwortliche einen möglichen Produktivitätsverlust an, vor allem bei Spielen und Social Media-Apps. Die Untersuchung zeigt auch, dass besonders Mitarbeiter mit eher operativen Aufgabenbereichen von derartigen Maßnahmen betroffen sind. Zu den weltweit meistgesperrten Apps zählen Angry Birds, Facebook, Dropbox und YouTube.
Whitelist-Anwärter
Allerdings wächst auch die Zahl der Anwendungen, die zugelassen werden (Whitelist). Einlass wird vor allem Evernote, NitroDesk TouchDown, Google Chrome und Adobe Reader gewährt. Sie sind in vielen Fällen von Sperrungen auch dann ausgenommen, wenn die Nutzung von Apps im Unternehmen grundsätzlich untersagt wurde.
Uneinigkeit herrscht hingegen beim populären Voice-over-IP-Anbieter Skype: Diese App schaffte es in dem Report gleichermaßen sowohl auf die Liste der meistgesperrten Anwendungen als auch auf die "Whitelist".
Android prescht in Europa vor
Dem Citrix Mobility Report zufolge steigt der Einsatz von Google-Android-basierten Clients besonders in Eruopa weiter stark an. Innerhalb eines Quartals stieg der Anteil der geschäftlich genutzten Geräte um 11 Prozent auf insgesamt 36 Prozent. Im gleichen Zeitraum sank die Verbreitung von iOS dort von 56 auf nur noch 43 Prozent. Windows Mobile konnte in EMEA hingegen um zwei Prozent auf nun 21 Prozent aufholen.
Weltweit betrachtet dominiert allerdings nach wie vor Apples iOS mit einer Verbreitung von 58 Prozent die Geschäftswelt. Android büßte im Vergleich zum dritten Quartal 2012 insgesamt zwei Prozent ein und liegt nun bei 35 Prozent. Windows Mobile hingegen bleibt mit einem Anteil von sieben Prozent insgesamt stabil.
Gesundheitsbranche hält Abstand zum Apfel
Besonders beliebt sind iOS-Geräte in Branchen mit direktem Kontakt zum Privatkunden, wie etwa im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Bei Unternehmensstrukturen mit mobilem Außendienst - beispielsweise in der Logistik oder bei Versorgungsunternehmen - ist hingegen Android das vorherrschende Betriebssystem. Die mit Abstand höchste Android-Nutzung findet sich im Gesundheitsbereich, direkt gefolgt von Transportunternehmen. Zu den intensivsten Nutzern von iOS gehören Versicherungsbetriebe und Kanzleien.
Dieser Beitrag stammt von unserer Schwesterpublikation Channel-Partner .
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