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Fitbit ruft Armbänder zurück

24.02.2014 | 09:05 Uhr |

Nach Jawbone in 2011 ist Fitbit nun die zweite Firma, die Wearables zurückruft.

Fitbit bestätigt, dass 1,7 Prozent seiner Anwender bis Januar Hautirritationen beim Einsatz der Fitbit-Force-Armbänder gemeldet haben, berichtet Techhive . Fitbit greift nun zu drastischen Maßnahmen, um das Problem zu beheben. Wie Jawbone mit seinen UP-Fitness-Armbändern in 2011 hat Fitbit jetzt den Verkauf eingestellt und bietet den Kunden die volle Preisrückerstattung für die verkauften Armbänder an.

Jawbone hatte seinerzeit ein anderes Problem: Viele der Armbänder stoppten in kürzester Zeit ihre Funktionalität und waren nur noch zur Dekoration geeignet. Die Ursache konnte auf unbrauchbare Kondensatoren zurückgeführt werden und Jawbone stieg mit seinen UP-Armbändern wieder erfolgreich in den Markt ein. Jawbone bot seinen Kunden in 2011 übrigens die Rückerstattung des Kaufpreises ohne Einreichen der Hardware an, also unabhängig davon, ob das Armband funktionierte und weiterhin eingesetzt wurde.

Fitbit hingegen will die Armbänder zurück und nur nach einem Test, ob das Armband wirklich Hautreizungen verursacht, den Kaufpreis zurückerstatten. Auch der Kollege Jon Philips bei Techhive beklagt Hautprobleme nach dem Einsatz eines Fitbit-Armbands, führt diese aber interessanterweise nicht auf eine Nickel-Allergie oder Reaktionen auf Gummi-Klebstoffe, sondern auf einen ungeeigneten Befestigungsmechanismus, der den Anwender zwingt, das Armband zu fest anzuziehen und damit Hautabschürfungen verursacht.

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