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Toshiba versucht’s mit Flash

25.01.2011 | 07:36 Uhr |

Das ganze Internet lässt sich am Besten mit dem iPad durchstöbern. Das Ganze? Nein, einige Websites - weit mehr als die eines kleinen Dorfes - setzen nach wie vor auf Flash und sperren damit iPad-User komplett aus oder verweigern ihnen Zugriff auf wesentliche Inhalte.

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Apples Konkurrent Toshiba setzt mit der Promotion für sein kommendes Tablet hier an. Auf einer Flash-Seite zeigt der Hersteller allen Besuchern, die das Plug-in nicht installiert oder deaktiviert haben oder es mit iOS gar nicht erst nutzen können, eine alternative Nachricht mit dem Text: "Oh, Schande. Fügen Sie das der Liste interessanter Orte i Internet hinzu, die Sie mit Ihrem Gerät nicht sehen können. Sicher, wenn Sie ein Toshiba-Tablet hätten, könnten Sie das gesamte Internet genießen. Yep, Flash." Toshiba will sein Tablet mit Googles Android-Betriebssystem irgendwann im Frühjahr auf den Markt bringen.

Toshiba ist nicht der erste Hersteller, der es mit gequälten Witzen über die vermeintlichen Unzulänglichkeiten des iPad gegen Apple versuchen will. Im Dezember beschrieb etwa Motorola in seinem Promovideo zu seinem Tablet Evolution das iPad wie folgt: "Es ist wie ein riesiges iPhone, aber... es ist wie ein riesiges iPhone." Derzeit scheint Apple das letzte Lachen für sich zu haben, im vergangenen Quartal verkaufte Apple 7,3 Millionen iPads. Insgemsat sind laut Apple 160 Millionen iOS-Geräte in Umlauf. Vermutlich wird also eher das gesamte Internet - kleine Dörfer ausgenommen - auf Flash verzichten, bevor Apple die Adobe-Software auf seine Geräte lässt.

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