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Flash geht in die vierte Runde

23.04.1999 | 00:00 Uhr |

Flash, Macromedias Vektoreditor für Multimedia-Projekte, geht in die vierte Runde. Die wesentlichen Neuerungen sind MPEG-3-Audiokodierung für alle Tonspuren, Texteingabefelder und eine überarbeitete Bibliothek für alle Objekte in einem Projekt. Die Vollversion wird für etwa 300 US-Dollar zu haben sein, das Update für etwa 130 US-Dollar.

MPEG-3-Audio

Alle Tonspuren in einem Flash-Movie lassen sich ab sofort im MEPG-3-Format speichern, was die Dateigröße im Durchschnitt auf weniger als zehn Prozent der Originaldaten reduziert. Damit steigen aber die Anforderungen beim Abspielen - Flash 4 setzt einen Power Mac voraus.

Texteingabefelder

Komplett neu sind Texteingabefelder in Flash 4. Das Grundprinzip ist das gleiche wie bei Formularfeldern in HTML-Dateien, doch in Flash sind die Texte mit anderen Objekten oder mit einem Auswertungsskript (CGI-Script) auf einem Internet-Server verknüpfbar. Indem er eigene Zeichensätze zuweisen kann, gewinnt der Designer volle Kontrolle über die Texte. Diese Zeichensätze werden anschließend ganz oder teilweise in die Flash-Datei aufgenommen.

Objektverwaltung

Die bisher etwas mühsame Verwaltung und Gruppierung aller Objekte wurde von Macromedia von Grund auf neu geschrieben. So lassen sich jetzt die Objekte nach mehreren Kriterien und sogar nach der Häufigkeit, mit der ein Objekt genutzt wird, sortieren. Exportiert man eine Flash-Datei, stellt der Editor auf Wunsch sämtliche Dateien in einem eigenen
Ordner zusammen, wodurch sich der Export auf einen Internet-Server zusätzlich vereinfacht. Die bisher erforderliche Nachbearbeitung mit dem Programm Aftershock entfällt. wm

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