Flashback
Flashback bringt Malwareautoren kein Geld ein
Die Urheber der Malware Flashback haben von ihrem erfolgreich aufgebauten Botnetz nicht profitieren können, erklärt der Sicherheitssoftwarehersteller Symantec. Die theoretisch ergaunerten 14.000 US-Dollar werden die Betrüger nicht überwiesen bekommen.
Der Mecahnismus des Flashback-Trojaners hätte das Potential gehabt, 10.000 US-Dollar täglich über gefälschte Clicks auf Internetanzeigen einzutreiben, erklärte Symantec bereits vor einigen Wochen. In einem Interview am Mittwoch schätzte Liam O Murchu von Symantecs Sicherheitsabteilung jedoch ein, dass die Urheber ses Trojaners nur rund zwei Prozent des bis zu 600.000 Macs umfassenden Bot-Netzes tatsächlich kontrollieren konnten. Die restlichen von Flashback infizierten Macs wurden stattdessen auf die zahlreichen "Sinkholes" geleitet, die Symantec, Kspersky und andere Sicherheitsexperten einrichteten und nicht auf die Command-and-Control-Server der Betrüger.
Die 14.000 US-Dollar, die mit Klickbetrug theoretisch zusammengekommen sind, werden aber kaum auf die Konten der eingesetzten CPC-Agenturen (Cost per Click) fließen. Die von Flashback genutzten legalen Dienste würden technische Maßnahmen gegen Klickbetrug einsetzen und derart manipulierte Klicks von echten unterscheiden können.




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