Channel Header Logo
Von Thomas Hartmann - 30.05.2012, 11:58

App-Integration

Apple unterbindet Flattr-Spenden in iOS-Apps

©Flattr

Die Podcast-Verwaltung Instacast darf wegen eines grundsätzlichen Einwands von Apple keine digitalen Spenden mehr per Flattr-Button ermöglichen.
Flattr ist ein Social-Payment-Service für Mikrospenden. Man bezahlt einen beliebigen Abonnementsbetrag auf ein Konto ein und verteilt die Summe nach eigener Wahl auf verschiedene Websites mit einem Flattr-Button. Am Ende des Monats wird der Abonnementsbetrag des Nutzers gleichmäßig und nach den Klicks des Nutzers an die Medienanbieter verteilt. Näheres dazu bei Wikipedia. Unter anderem die für Podcast-Beiträge entwickelte Verwaltungapp Instacast hat davon auf eine für Nutzer bequeme Weise Gebrauch gemacht. Die App wurde mit Flattr-Integration im Februar eingeführt und war laut Flattr-Blog bald schon sehr erfolgreich.
Anfang Mai jedoch ging Apple überraschend dagegen vor und verweigerte ein Update für die Instacast HD-App mit dem Hinweis, dass auch das Sammeln von Spenden gemäß der eigenen Richtlinien über eine Website in Safari oder per SMS vonstatten gehen müsse. Apple legte dem Instacast-Entwickler Vemodio nahe, das Verfahren dementsprechend anzupassen. Dies aber beeinträchtigt die Nutzer-Erfahrung des einfachen Spendens beträchtlich, wie Apple auch selbst in dem Schreiben einsah. Dennoch beharrt der iPhone-Hersteller auf das von ihm vorgeschriebene Verfahren der digitalen Bezahlung in Apps. Schließlich sei dies auch in anderen iOS-Apps so vertraut. Dies soll auch für Mikrobezahlungen gelten.
Mutmaßungen für die harte Haltung von Apple gehen dahin, dass die Macher in Cupertino die Flattr-Integration vor allem deswegen ablehnen, weil sie so nicht die sonst übliche Umsatzgebühr von 30 Prozent erheben könnten. Die Vemodio-Entwickler sowie Flattr bemühen sich derzeit, nachdem Apple am 24. Mai den Flattr-Spendeknopf in Apps selbst nach vorgeschlagenen Veränderungen endgültig ablehnte, dennoch eine Übereinkunft zu erzielen, versuchen aber gleichzeitig, die App so zu verändern, dass sie von Apple Zustimmung erfährt. Dies sei wegen der Geheimniskrämerei von Apple auch der einzige Weg, um herauszufinden, was denn Apple überhaupt für richtig halte. Auch auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC im Juni wolle man dies auf die Tagesordnung bringen. Derzeit, mit der aktuellen Version 2.0.1, wurde die Flattr-Integration in Instacast wieder entfernt.
Kommentar verfassen:
Kommentar verfassen

Login über einen Foren Account





Gastposting

Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.





Bestellen Sie "Macwelt iPhone-Welt" kostenlos
Immer informiert sein:

Mit den kostenlosen Newslettern der Macwelt bleiben Sie auf dem Laufenden!

- Anzeige -
Macwelt Specials
- Anzeige -
Angebote für Leser
Macwelt für iPad

Für das iPad: Macwelt HD
Neu: Die Macwelt als interaktive Ausgabe für das iPad - schon am Freitag vor dem Erstverkaufstag des Heftes im App Store erhältlich.

Macwelt mobil

Macwelt News
Nachrichten der Macwelt auf das iPhone mit der kostenlosen News-App

3x Macwelt testen!
Ja, ich teste 3x die Macwelt mit CD für nur 12,90 € (19,- Sfr). Den 4 GB USB-Stick erhalte ich gratis dazu.
Macwelt 07/13
Anrede:
Vorname:
Nachname:
Straße/Nr:
PLZ/Ort:
Land:
E-Mail:
Bestätigen
Nur wenn ich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der 3. Ausgabe nichts von mir hören lasse, möchte ich die PC-WELT mit DVD zum gleichen Preis weiterbeziehen (D: 55,80 €/Jahr, EU: 64,80 €/Jahr, CH: 103,70 Sfr/Jahr). Nach dem Testzeitraum ist der Bezug jederzeit kündbar.
Ich bin damit einverstanden, dass die IDG Tech Media GmbH und ihre Partner mich per E-Mail über interessante Vorteilsangebote informieren.
Jetzt anfordern
1477013
Content Management by InterRed