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Das neue Garageband '11

20.10.2010 | 21:06 Uhr |

Mit der neuen Version von Garageband macht Apple die Musikproduktion noch anfängerfreundlicher. So gibt es jetzt neue Hilfsmittel für Musikschüler und neue Rhythmusassistenten. Hier die Übersicht.

Garageband Amp
Vergrößern Garageband Amp
© Apple

Einsteiger und Amateure sollen mit Garageband '11 jetzt produktiver werden und bessere Ergebnisse produzieren. Möglich machen sollen dies die neuen Assistenten. Aufnahmen, die nicht perfekt sind, kann man jetzt nachträglich aufpolieren und Fehler beseitigen. Die funktioniert dank der neuen Funktionen.

Mehr Rhythmus

Mit einer davon, Groove Matching, kann man rhythmisch unsaubere Aufnahmen verbessern. Dazu definiert man die Spur, die das reale Tempo und Timing enthält, als Masterspur. Im Idealfall ist dies die Schlagzeugspur. Dann analysiert Garageband diese Spur. Dabei berücksichtigt Garageband laut Apple auch den "manschlichen Faktor", um das Timing natürlich klingen zu lassen und passt die anderen Spuren an die Master Spur an.

Bei der Demo funktionierte dies gut, ob die Funktion auch mit schwierigen Spuren, wie dem Gesang oder flächigen Keyboards gut funktioniert, muss erst der noch ausstehende Test beweisen. Ein weiteres Rhythmus-Tool ist die "Flex Time"-Funkion. Damit kann man bereits aufgenommene Töne im Audioeditor "anfassen" und kürzen oder in die Länge ziehen. Dies soll ebenfalls dabei helfen, nicht perfekte Aufnahmen zu verbessern.

Instrumente lernen

Ideal für Anfänger ist auch die verbesserte "Learn to play"-Anleitung. Hier können frische Gitarristen und Keyboarder mithilfe von Lernliedern ihre Fähigkeiten Stück für Stück verbessern. Man nimmt sich selbst zu eineminteraktiven Lerntrack auf, während der Aufnahme zeigt Garageband, was man spielen muss. Anschließend kann man sein eigenes Spiel hören und Garageband zeigt, wo man genau richtig, und wo man eher falsch gespielt hat. Eine grafische Auswertung zeigt allgemeine Fortschritte. Insgesamt gibt es jetzt 40 Lernsongs zum Nachspielen.

Die virtuellen Verstärker für Gitarristen hat Apple ebenfalls aufgewertet. Statt fünf gibt es jetzt zwölf virtuelle Verstärker-Klassiker, die sich an originalen Vorbildern wie Marshall, Orange oder Vox orientieren.

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