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Flock 1.1: Mehr Kontakte, mehr Bilder, mehr Kommunikation

21.02.2008 | 10:30 Uhr |

Daran, dass Flock 1.1 der Öffentlichkeit erstmals in San Francisco gezeigt wurde, lässt sich sehen, wie sehr die Entwickler an der Mac-Gemeinde interessiert sind. Nun lässt sich eine erste Betaversion 1.1 des Plattform-übergreifenden Open Source-Browsers auch herunterladen.

Neu sind eine enge Anbindung an die Webmail-Angebote von Yahoo und Google und an den Bilderdienst Picasa. Außerdem lässt sich nun in einem neuen Feed beobachten, was andere Flock-Anwender gerade tun: Bilder hochladen und bloggen beispielsweise.

Flock basiert auf Firefox und einer Reihe von Erweiterungen für den Mozilla-Browser, hat sich aber auf "Web 2.0"-Fans spezialisiert: Wer viele Online-Dienste benutzt, die sich um den Austausch von Medien, Meinungen und Informationen drehen, der findet in Flock einen treuen Begleiter. Über eine Bilderleiste zeigt er Foto-Streams aus Flickr und Picasa an, Bilder lassen sich mit dem Browser auch schnell hochladen. YouTube findet sich ebenso angebunden wie eine Reihe von Angeboten für Blogger, für die ein Editor zur Verfügung steht. Facebook, del.ico.us und YouTube - fast 20 Web-Angebote kennt die Software und bietet dafür alternative Zugänge. Die neue Vorversion zeigt, wohin sich Flock entwickelt: Zum einen ist da die Anbindung an Webmail-Angebote, die sich aus einer eigenen Menüleiste aufrufen lassen, die der Browser auf neue Nachrichten abfragt und über die sich mit einem Klick Fotos und empfehlenswerte Internetseiten und Feeds mit anderen teilen lassen. Die Entwickler öffnen die Software damit für klassischere Wege der Kommunikation, der Anwender soll sich auch Computerbenutzern mitteilen können, die noch nicht über unzählige Konten bei verschiedensten Webdiensten verfügen, sondern sich mit einem Mail-Postfach zufrieden geben. Es soll solche Leute ja geben. Auf der anderen Seite wiederum wächst auf der MyWorld-Startseite zusammen, was zusammen gehört: Hier bleiben Web-trotter mit anderen Web-trottern in Verbindung, deren Facebook-, Flickr-, Twitter- und YouTube-Kontaktnamen sie kennen. So weiß eine Hand stets, was die des anderen tut: Marcel hat gerade neue Fotos hochgeladen, Dagmar einen neuen Blogeintrag geschrieben und Lutz schickt Grüße über Facebook. Flock gibt es für den Mac, für Linux- und Windows-PCs. Der Download der Mac-Version ist 20,4 Megabyte groß. Einstellungen und Profile aus vorhergehenden Versionen verwendet die Betaversion nicht, sie lassen sich später auch nicht in die finale Version übernehmen.

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