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Flüssigkeitskühlung für heiße Chips

07.10.2003 | 13:16 Uhr |

Das in Mountain View im Silicon Valley beheimatete Start-Up-Unternehmen Cooligy hat eine neue Methode der Kühlung von Prozessoren vorgestellt.

Die ursprünglich von den Firmengründern an der Stanford University entwickelte Technik der aktiven Mikro-Kanal-Kühlung soll vor allen Dingen effektiv die Wärme von Hot Spots der nächsten Prozessor-Generationen abführen. Der Kühlkörper besteht dabei aus einer dünnen Schicht Silizium, die in mikroskopisch dünnen Röhren Flüssigkeit transportieren, welche die in besonders aktiven Bereichen der CPUs oder Grafikchips entstehende Wärme abführen. Eine elektro-kinetische Pumpe transportiert die Flüssigkeit durch den Kühlkörper und zu einem Ventilator, der die Hitze in die Umgebungsluft abführt. In Tests will Cooligy mit seinem System bis zu 1000 Watt von Hot Spots abgeführt haben. Noch im Laufe diesen Jahres will das junge Unternehmen erste System an Hardware-Entwickler ausliefern. Prototypen hat Colligy nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit Intel, AMD, DARPA und Apple produziert und getestet.

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