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Aeonis kommt in 42 Schnitten

14.08.2009 | 13:23 Uhr |

Linotype bietet ab sofort die Schriftfamilie Aeonis an, die von Erik Faulhaber kreiert wurde. Die Gestaltung des Fonts stützt sich auf die griechische Lapidarschrift des 9. Jahrhunderts v. Christus.

Linotype bietet ab sofort die serifenlose Schriftfamilie Aeonis an. Die Familie beinhaltet drei Weiten und sieben Stärken. Die Buchstaben der Schrift haben in allen Schnitten und Garnituren die gleiche Höhe und Weite. Im Versalen A wird auf den Querstrich verzichtet und bei den Kleinbuchstaben f und t sowie bei der Ziffer 4 fehlt der Querbalken einseitig. An allen Kleinbuchstaben hat der Designer zudem die Sporne an den Stämmen entfernt. Damit soll nur das zum Lesen Notwendige dargestellt werden. Neben der griechischen Lapidarschrift aus dem 9. Jahrhundert vor Christus haben auch Linotype zufolge die Deckenleuchten vom Bauhausschüler Wilhelm Wagenfeld als Inspirationsgrundlage gedient.

Der Preis für einen Schnitt der Schriftfamilie Aeonis liegt bei rund 70 Euro. Das Complete Family Pack kostet bei Linotype 1665 Euro und das Basic Volume 594 Euro.

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