Ratschläge an Cook

Forbes sammelt Ratschläge für Apple

29.01.2013 | 09:35 Uhr | Peter Müller

Gemäß der irrationalen Reaktionen der Börse in Folge der Rekordbilanz Apples für das erste Quartal 2012/2013 müsste man fast befürchten, der iPhone-Hersteller stehe unmittelbar vor der Pleite.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat nun einige Ratschläge von Kritikern, Analysten und Anlegern gesammelt und dabei ganze Arbeit geleistet. Denn die Forderungen sind in sich widersprüchlich, nach dem Motto "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass."

Eine Kostprobe:

  • Apple muss seinen Marktanteil erhöhen, aber die Marge über 44 Prozent halten
  • Acht iPhone-Modelle gleichzeitig sollten auf dem Markt sein, die Marge müsse aber 44 Prozent bleiben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Apple nur im ersten halben Jahr nach Vorstellung eines neuen Produktes damit Traumrenditen erzielt
  • Apple muss wie Samsung Milliarden US-Dollar für das Marketing ausgeben. Um seinen exklusiven Charakter zu behalten, muss sich das iPhone aber weiterhin von selbst verkaufen.
  • Google muss wieder seine Expertise für Apps wie Karten oder Youtube einbringen. Apple muss aber gleichzeitig seine Erfahrungen mit Suchtechnologien verbessern.
  • Eben dazu muss man Siri einstellen, denn das funktioniert ja nie. Aber beim Thema Suche sollte man hat immer einen Schritt vor Google bleiben.
  • Apple muss innovativ sein, aber jeden möglichen Dollar aus seinen bestehenden Produkten auswringen.
  • Jedes Produkt soll man nun in den USA produzieren und nicht mehr in China. Dabei aber keine höheren Preise verlangen.
  • Apple sollte tunlichst auch nicht mit dem iPad seine Mac-Verkäufe kannibalisieren - aber viel mehr iPads verkaufen.
  • Ach ja: Tim Cook sollte zudem vermeiden, wie Steve Jobs zu sein. Aber immer das tun, was auch Steve Jobs getan hätte.

Schöner kann man die Hysterie der vergangenen Tage kaum zusammenfassen…

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