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Subrosasoft: Spionage-Tool Maclockpick 3.0 ist fertig

05.04.2012 | 07:06 Uhr |

Mit Maclockpick lässt sich ein USB-Stick bestücken und an einen Computer andocken. Die Software extrahiert anschließend automatisch kritische Informationen, so der Entwickler.

Maclockpick,
Vergrößern Maclockpick,

Dabei läuft Maclockpick plattformübergreifend auf Macs (Universal Binary), Windows - und Linux-PCs. Auch iPhones können ausgelesen werden, sofern deren Informationen mit einem Mac oder PC synchronisiert sind. So findet Maclockpick laut Entwickler Informationen wie Passwörter, drahtlose Verbindungspunkte, den Verlauf aus Internet-Browsern, E-Mails, Chat-History, Netzwerkinformationen und viele andere sicherheitsrelevante Details.

In der neuen Version 3.0 kann die Software nun auch Informationen aus iPhoto auf dem benutzten Kameratypen basierend extrahieren, die Geschwindigkeit beim auslesen verdächtiger Geräte sei erhöht worden, und es ist nun auch ein 16 Gigabyte-USB Stick mit der Software verfügbar. Hinzugekommen ist unter anderem auch Lion-Unterstützung und ein spezieller Fokus auf Apple-Technologie. Maclockpick ist speziell für Mitarbeiter von Sicherheits- und Ermittlungsbehörden entwickelt und kostet 500 US-Dollar für einen 8 GB- sowie 550 US-Dollar für einen 16 GB-Stick.

Dem Anbieter zufolge arbeitet die Software, wenn der fragliche Computer eingeschaltet ist und sich zumindest im Ruhezustand befindet. Maclockpick liefert demzufolge Resultate, die auch vor Gericht Bestand haben. Ob dies auch beispielsweise von deutschen Gerichten gilt, sollte vor Anschaffung geprüft werden. Zahlreiche weitere Details über die Arbeitsweise und ermittelten Spuren finden sich auf der Homepage von Subrosasoft.

Info: Subrosasoft

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