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Forgent weitet JPEG-Patentklage aus

13.08.2004 | 11:52 Uhr |

Forgent hat elf weitere Firmen wegen Patentrechtsverletzung verklagt.

Nachdem der Softwarehersteller bereits im April diesen Jahres Klage gegen 31 Firmen, darunter Apple, Kodak, IBM und Adobe, wegen Verletzung des US-Patents Nr. 4,698,672 eingereicht hat, zeilen die Juristen des Unternehmens nun auf 11 weitere Companies ab. Das auf Forgent ausgestellte JPEG-Patent sollen auch unter anderem Acer, Google, Sun, Yahoo und Tivo verletzen. Eine Gegenklage von 24 der ursprünglich betroffenen Firmen stellt die Rechtmäßigkeit des Forget-Patents in Frage.
Forgent hat nach eigenen Angaben bislang 90 Millionen Dollar an Lizenzgebühren für sein Patent eingenommen und will laut CEO Richard Snyder "energisch die ausstehenden Prozesse weiter verfolgen."
Das Patent beschreibt wesentliche Teile des JPEG-Kompressionsverfahrens, der Hersteller von Grafiksoftware hatte dieses im Jahr 1987 angemeldete Patent zusammen mit dessen ursprünglichem Eigner Compression Labs übernommen. Laut Forgent-Presseerklärung müssen sich demnächst nicht nur Hersteller von Grafiksoftware oder Digitalkameras auf Forderungen einstellen, sondern auch Produzenten von Handys, PDAs und Scannern.
Derweil scheint die Front der Forgent-Gegner zu bröckeln, nach einem Bericht von heise.de hat sich Adobe außergerichtlich mit dem Patentinhaber geeinigt.

Info: Forgent

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