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Forscher entwickeln Wlan-Alternative ohne Batterie

15.08.2013 | 10:15 Uhr |

"Internet der Dinge" scheitert vor allem an Einem - hohem Energie-Bedarf für den Betrieb der Funk-Chips an den Alltagsgegenständen.

Ein Forscher-Team um Shyam Gollacota an der Universtät Washington   will dem Abhilfe schaffen. Die Wissenschaftler haben neue Sensoren entwickelt, die sich die vorhandenen drahtlosen Netze wie Wlan oder TV zu Nutze machen. Die neue Technologie heißt " Ambient Backscatter " und beruht auf dem Phänomen der Rückstreuung der Wellen oder Signale. Die neuen Sensoren können in der Umgebung das Signal beispielsweise eines Wlan-Routers ermitteln und ein Bruchteil davon widerspiegeln. Ein anderer Sensor ist so eingestellt, dass er dieses Signal empfangen und entziffern kann. Dabei verbrauchen keine Energie, da die Wellen oder Signale aus den externen Quellen kommen.

Den Forschern ist eine Signal-Übermittlung in einem Abstand von bis zu 10 Kilometer von einem Fernsehturm gelungen. Die Sensoren können untereinander im Abstand von 40 bis 70 cm kommunizieren. Dabei übertragen sie Informationen mit der Frequenz 1 Kilobit pro Sekunde. Solche Übertragungsgeschwindigkeit wird für den Bilderaustausch nicht ausreichen, für einfache Textbenachrichtigungen reicht sie allemal.


 

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