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Forscher halten Sprachsteuerung im Auto für riskant

13.06.2013 | 09:27 Uhr |

Eine Technologie wie das von Apple am Montag gezeigte iOS in the Car ist nach Ansicht von Forschern nicht ausreichend sicher im Straßenverkehr.

Telefonieren oder das Verfassen von Sprachnachrichten lenke die Fahrer zu sehr vom Verkehrsgeschehen ab, auch wenn sie dazu nicht ihr Telefon in die Hände nehmen müssen, berichtet die AAA Foundation for Traffic Safety von ihren Forschungsergebnissen.

Fahrer würden zu sehr vom Geschehen auf der Straße abgelenkt, wenn sie mit ihrem Telefon kommunizieren und verpassen dabei unter Umständen lebenswichtige Inforationen. Zu den Ergebnissen kam die AAA mit den Messungen von Gehirnströmen und Augenbewegungen, für welche das Team des Experten David Strayer von der Universität Utah zuständig war. Die Probanden waren dabei im stehenden Fahrzeug, im Fahrsimulator und auf der Straße unterwegs und hörten nebenbei Musik und Audiobücher oder telefonierten und antworteten auf Textnachrichten.

Die AAA fordert nun, die Sprachsteuerung im Auto auf die Aufgaben zu beschränken, die nur mit dem Autofahren zu tun hätten, etwa Informationen über die Außentemperatur einholen oder den Scheibenwischer aktivieren. Apple will mit Siri in the Car jedoch wesentlich weiter gehen und auch Informationen vom iPhone-Display auf das bestimmter Fahrzeuge bringen.

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