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Canon stellt EOS 7D vor

14.09.2009 | 21:55 Uhr |

Die neuen EOS 7D positioniert Canon zwischen den Spiegelreflexmodellen EOS 50D und EOS 5D Mark II.

Canon hat der EOS 7D einen 18-Megapixelsensor spendiert, der eine maximale Auflösung von 5.184 x 3.456 Bildpunkten bietet und dem Hersteller zufolge im Serienbildmodus acht Bilder pro Sekunde schießt. Eine überarbeitete Fotodioden- und Microlinsenkonstruktion soll die Bildergebnisse auch bei hohen ISO-Werten verbessern. Dabei geht der ISO-Bereich der EOS 7D von ISO 100 bis 6.400 und lässt sich auch auf ISO 12.800 erweitern. Zudem wurde das Belichtungsmesssystem erneuert. Das sogenannte iFCL (Intelligent Focus Colour Luminance) führt eine Messung von Schärfe, Farbe und Helligkeit über 63 Bereiche durch.

Außerdem lässt sich eine Belichtungskorrektur nun über 5 EV statt wie bisher über 2 EV durchführen. Der Autofokus hat gegenüber der EOS 50D oder EOS 5D Mark II eine Überarbeitung erfahren. Die 7D kann auf 19 Kreuzsensoren zurückgreifen während die beiden älteren EOS-Modelle 50D und 5D Mark II nur 9 Kreuzsensoren zur Verfügung haben. Weitere Eckpunkte der EOS 7D sind ein 3,0-Zoll-Display mit einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten und der mittlerweile obligatorische Live-View-Modus. Canon hat dem neuen EOS-Modell als Aufnahmehilfe erstmals auch eine 3D-Wasserwaage mitgegeben, die die Neigung entlang der Quer- und Längsachse anzeigt.

Die Canon EOS 7D ist ab Oktober 2009 verfügbar und kostet rund 1.650 Euro. Als Kit mit dem Objektiv EF-S 18-135 IS schlägt der Kauf mit rund 2.000 Euro zu Buche. Die Kit-Kombination EOS 7D und EF-S 15-85 IS USM kostet rund 2.300 Euro.

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