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Foxconn: Toter Arbeiter kein Unschuldslamm

28.07.2009 | 07:34 Uhr |

Gegenüber der New York Times hat die taiwanesische Manufaktur Foxconn zum Selbstmord ihres Mitarbeiters Sun Danyong Stellung genommen.

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Sun hatte sich aus seinem Fenster gestürzt, nachdem er wegen eines verschwundenen iPhone-Prototypen unter Druck seines Arbeitgebers geraten war. Der Foxconn-Geschäftsführer James Lee sagte der zeitung, Sun sei in der Vergangenheit öfter aufgefallen und wahrlich kein Unschuldslamm. Mehrmals seien Geräte unter der Aufsicht Suns verschwunden, später jedoch meist wieder aufgetaucht.

Foxconn wurde in mehreren Berichten beschuldigt , den verdächtigten Mitarbeiter nach dem Verschwinden eines Protoypen der nächsten iPhone-Generation von der Security der Firma hart anfassen lassen. Nicht nur sei seine Wohnung durchsucht worden, in der Vernehmung durch die Sicherheitskräfte sei es zu Gewalttätigkeiten gekommen. Der Familie des Arbeiters hat Foxconn 44.000 Dollar und ein Macbook als Kompensation gegeben.

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