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Foxconn setzt auf Automatisierung

27.06.2013 | 09:36 Uhr |

Foxconn will in seinen Fabriken, in denen das Unternehmen unter anderem auch Hardware für Apple zusammenbaut, immer mehr auf Automatisierung setzen, erklärte der Foxconn-CEO Terry Guo gestern auf einer Pressekonferenz.

Da die Löhne für die Arbeiter in China allmählich steigen und so die Profite der Firma schrumpfen, werde man in Roboter investieren. Derzeit setzte man in den Fabriken rund 20.000 Roboter ein, die eine Million Arbeiter unterstützen. In Zukunft wolle man eine Million Roboter in Betrieb haben, "unsere Arbeiter werden dann Techniker und Ingenieure sein", skizziert Guo die mittel- und langfristige Strategie. Laut Experten seien aber derzeit menschliche Hände nach wie vor das beste Werkzeug um elektronische Geräte mit ihren filigranen Verbindungen zusammenzusetzen.

Foxconn will zudem je nach Wirtschaftslage seine Niederlassungen in den USA weiter ausbauen, bereits heute sind tausende von Arbeitern in Fabriken in Houston und Indianapolis beschäftigt. Auch Indonesien hat Foxconn für zukünftige Standorte im Blick, dort ist das Lohnniveau niedriger als in China und den USA.

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