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Foxconn zieht Klage gegen Journalisten zurück

04.09.2006 | 12:39 Uhr |

Foxconn, Betreiber einer iPod-Manufaktur in China, hat die Klage gegen zwei Journalisten endgültig zurückgezogen, die über unwürdige Arbeitsbedingungen in der Foxconn-Fabrik berichtet hatten.

In einer kurzen Erklärung spricht Foxconn von "gegenseitigen Respekt", der zur "Rücknahme der Klage gegen Business News" geführt habe. Ursprünglich hatte Foxconn auf Schadensersatz in zweistelliger Millionenhöhe geklagt und die Vermögenswerte der beiden Journalisten von Staats wegen einfrieren lassen. Mitte vergangener Woche reduzierte Foxconn nach herber Medienkritik seine finanzielle Forderung auf einen symbolischen Yuan (etwa 10 Eurocent), hielt die Klage aber aufrecht. Hinter den Kulissen habe Apple für eine Entspannung der Lage gesorgt, die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hatte Apple in einem offen Brief zum Einschreiten aufgefordert.

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