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Fraunhofer Forscher entwickeln digitale 3D-Litfaßsäule

26.10.2004 | 15:53 Uhr |

Das Berliner Fraunhofer Institut FIRST hat eine nahezu durchsichtige Litfaßsäule entwickelt, in der der projizierte Gegenstand frei im Raum zu schweben scheint.

«Dieses Verfahren, das im Projekt LaserCave entwickelt wurde, kommt im Ergebnis einem Hologramm sehr nahe. Nach unserem Wissen ist es weltweit einzigartig», berichtete Instituts-Sprecherin Mirjam Kaplow am Dienstag. Der zusammen mit der Berliner Firma für Messe- und Dekorationsbau ideea entwickelte Prototyp soll nun für Bühnenbilder, Stadtwerbung oder Messepräsentionen zum Einsatz kommen. Der etwa zwei Meter hohe und 1,5 Meter breite Zylinder ist von einer fast transparenten Leinwand umgeben. Im Innern liegen Projektoren am Boden, die Einzelbilder über Spiegel von innen an die Leinwand strahlen. Sie alle sind durch eine spezielle Software jedoch so exakt aufeinander abgestimmt, dass sich daraus ein «frei schwebendes» Objekt zusammenfügt, um das der Betrachter herumgehen kann. «Vor allem Architektur- oder Design-Objekte können so von allen Seiten betrachtet und über PC problemlos modifiziert werden», sagte Kaplow.

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