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FreeBSD 5 ist noch mit Vorsicht zu genießen

21.01.2003 | 11:29 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Nach knapp dreijähriger Entwicklungszeit hat das FreeBSD-Team die neue Version 5.0 des gleichnamigen quelloffenen Unix-Derivats veröffentlicht. Diese bringt den Release Notes zufolge eine ganze Reihe wichtiger Neuerungen vor allem im Bereich Mehrprozessor-Unterstützung, läuft auch auf IA-64 und Sparc64, verwendet die Version 3.2.1 des Gnu C Compilers (GCC) und wurde in den Bereichen I/O und Dateisystem (FFS/UFS) erweitert. Dazu kommt Support für aktuelle Techniken wie Bluetooth, ACPI, CardBus, und IEEE 1394 sowie experimentelle Unterstützung für Hardware-Kryptobeschleunigung.

Da sich gegenüber dem bisherigen Release 4.x wichtige Teile der unterliegenden Systemarchitektur geändert haben, enthält die Software den Entwicklern zufolge jede Menge neue und noch nicht weitreichend getesteten Code. Anwender sollten daher beim Umstieg auf Version 5 zumindest bis zum ersten Stable-Tree abwarten, der vermutlich irgendwo um die Version 5.1 oder 5.2 herum etabliert wird. Bis dahin wird vor allem konservativeren Nutzern im "Early Adopters Guide" nahegelegt, vorerst Release 4.7 oder dessen kommenden Nachfolger 4.8 zu verwenden. (tc)

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