Greift man über das Netz auf einen anderen Mac zu, ist zum einen der eigene Privatordner zugänglich, zum anderen der Ordner "Öffentlich" jedes anderen Benutzers. Darüber hinaus kann ein Administrator weitere Verzeichnisse für den Zugriff freigeben.
Um zu sehen, welche Rechte an eine Datei beziehungsweise an einen Ordner vergeben sind, markiert man sie im Finder, ruft das Fenster "Information" mit Befehlstaste-I auf und klickt auf das Dreieck vor "Sharing & Zugriffsrechte". Hier ist dann zu lesen, welche Rechte der momentan aktive Benutzer am markierten Objekt hat. In der Liste unterhalb des Textes ist zuerst der Eigentümer des jeweiligen Objekts mit seinen Rechten aufgeführt. Bei den Ordnern und Dateien im eigenen Privatverzeichnis ist das jeweils der dazugehörige Benutzer. Dieser hat automatisch Lese- und Schreibrechte. Bei den Ordnern "Programme", "Library" und "System" sowie deren Inhalt ist das System der Eigentümer, ebenfalls mit Lese- und Schreibrechten.
Dann folgen die Gruppenrechte. Die Gruppe ¬ªadmin¬´ umfasst alle Benutzer, die Administratorenrechte haben. Diese Gruppe hat Lese- und Schreibrechte für die Ordner "Programme" und "Library" sowie Leserechte am Ordner "System". Die Gruppe "staff" wird ebenfalls vom Mac-OS eingerichtet. Zu ihr gehören alle angelegten Benutzer, nicht aber die Gäste. Das System vergibt für die Mitglieder dieser Gruppe Rechte für bestimmte Verzeichnisse, beispielsweise für die öffentlich zugänglichen Ordner. Für alle Ordner im eigenen Privatverzeichnis mit Ausnahme von "Öffentlich" und "Websites" sind keine Gruppenrechte vergeben.
An dritter Stelle werden die Rechte für alle Benutzer (Everyone) aufgeführt. Diese haben für die öffentlich zugänglichen Ordner Leserechte und für alle anderen Ordner in den Privatverzeichnissen keine Rechte.
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