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Fünf Jahre iPad - Happy Birthday!

03.04.2015 | 11:00 Uhr |

Am 27. Januar 2010 kündigte der inzwischen verstorbene Apple-Chef Steve Jobs das iPad an, seit dem 3. April 2010 ist es im Handel. Wir blicken zurück.

Seit dem 3. April 2010 gibt es das iPad zu kaufen. An diesem Datum startete in den USA der Verkauf des ersten Modells. In Deutschland kam das iPad 1 jedoch erst am 28. Mai in den Handel. Wir mussten uns damals deshalb ein US-Modell von den Kollegen der Macworld kaufen und schicken lassen, um den Test des ersten iPads möglichst schnell durchführen zu können. Der 3. April ist also nur einer der drei Termine, die man als Geburtstag des iPad feiern könnte. Als Steve Jobs Vertretern der internationalen Presse das erste iPad am 27. Januar 2010 im Novellus Theater des Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco vorstellte, war ihm die Aufmerksamkeit nicht nur der Presse sicher. Zu dem Zeitpunkt hatte Apple bereits die dritte Version des iPhone, das iPhone 3GS, auf dem Markt, iOS 3 war verfügbar, im Juli 2008 war der App Store eingeführt worden, mit iOS 2.

iPad-Special billiger

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Drei Jahre zuvor bei der Ankündigung des iPhone anlässlich der Macworld in San Francisco war das noch ganz anders. Apple-Fans und Fachpresse waren zwar schlicht überwältigt von den revolutionären Konzepten, doch etablierte Anbieter von Smartphones wie Blackberry (damals RIM) oder Nokia hielten die Veranstaltung für einen Marketing-Gag. Bereits kurz nach Verfügbarkeit im Sommer 2007 sollten sie eines Besseren belehrt werden.

Nicht nur Apple-Fans standen Schlange, um ein iPhone zu erwerben, auch Kunden anderer Hersteller reihten sich in die langen Schlagen, um zu den ersten Besitzern eines iPhone zu gehören – der Rest der Geschichte ist bekannt: Die damaligen Größen der Smartphone-Szene sind nicht mehr bedeutend, pleite oder von anderen Unternehmen übernommen. Neben Apple gibt es dafür eine weitere Macht auf dem Smartphone-Markt – Android.

Fulminanter Start

Im Januar 2010 erwarteten viele Analys­ten ein iPad von Apple. Klar war auch, dass die Basis das bereits seinen Kinderkrankheiten entwachsene iOS sein würde – das iPad kam mit iOS 3.2 auf den Markt. Auch die meisten Technologien und Konzepte des iPhone fanden sich im iPad. Noch wichtiger: Der App Store war bereits im Juli 2008 an den Start gegangen, und Apple machte bereits im August 2008 eine Million Dollar Umsatz mit den wenigen verfügbaren Lösungen. Bei Verfügbarkeit des iPad am 3. April 2010 (nur in den USA) beziehungsweise am 28. Mai 2010 in Deutschland gab es bereits rund 200 000 iOS-Apps, die ersten für das Display des iPad optimierten kamen auf den Markt.

Kontinuierliche Evolution

Wie schon beim iPhone hat Apple das iPad natürlich kontinuierlich weiterentwickelt. Das iPad 2 und iPad 3 wurde jeweils im Frühjahr des Folgejahres vorgestellt. Im Jahr 2012 gab es zwei neue Modelle: Neben dem iPad 3 (Vorstellung im März 2012) kündigte Apple im Oktober desselben Jahres das iPad 4 an, außer der Reihe quasi, in neuem Zyklus. Seitdem gibt es neue iPad-Modelle immer im Herbst. Viele Beobachter der Szene vermuten, dass Apple diesen Zyklus 2015 wieder ändern könnte – aktuell werden alle neuen Geräte (Macs, iPhone, iPad) und Systeme (OS X und iOS) im Herbst erneuert.

Parallel mit dem iPad 4 kam im Oktober das iPad Mini auf den Markt. Lange hatte die Szene gerätselt, ob Apple eine „kleine“ Version des Erfolgstablets vorstellen würde – es gehört seitdem zur Produktlinie. iPad 4 und das erste iPad Mini verstanden sich bereits auf LTE, allerdings nicht in Deutschland. Das war dem iPad Air und dem iPad Mini 2 vorbehalten, das iPad Air verfügte zudem erstmals über einen 64-Bit-Prozessor, das iPad Mini 2 nun auch über das Retina-Display. Die Nachfolger iPad Air 2 und iPad Mini 3 schließlich gibt es seit Herbst letzten Jahres. In diesem Jahr trägt die Allianz mit dem eins­tigen Feind IBM Früchte: in Form von Lösungen für Geschäftskunden .

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