Seit fünf Jahren ist das iPhone nun im Handel, Apple hat eine viertel Milliarde Exemplare verkauft. Der Boom hält an - und hilft auch Dritten weiter.
"Wir sind der Industrie fünf Jahre voraus" hatte
Steve Jobs bei der Vorstellung des iPhone am 9. Januar getönt . Fünf Jahre nach dem Erstverkaufstag des iPhone kann man die kühne These überprüfen und muss dem mittlerweile verstorbenen Apple-Chef ein wenig widersprechen. Denn die Konkurrenz hat aufgeholt und bringt heute nicht nur Smartphones mit Touchdisplay, ohne GPS und ohne UMTS-Chip und ohne native Apps auf den Markt - das war der Grundzustand des iPhone, als es am 29. Juni 2007 in den USA in den Handel kam - in Deutschland dann am 9. November. Gewiss, Apple hat den Markt völlig umgekrempelt und steht bis heute an der Spitze der technischen Entwicklung, doch von "fünf Jahren Vorsprung" kann keine Rede sein. Die
Analysten von Strategy Analytics etwa, die ausgerechnet haben, dass die bis heute 250 Millionen verkauften iPhones Apple 150 Milliarden US-Dollar in die Kassen gespült haben, halten die besten Zeiten des iPhone für vorbei. Die nächsten fünf Jahre werden für Apple deutlich schwieriger, da der Konkurrenzdruck enorm zunehme, warnen die Experten.
Apple steht aber bereits mit einem neuen iPhone in den Startlöchern, das die Skeptiker erneut Lügen strafen könnte. Nach zwei Jahren wird vermutlich heuer im Herbst wieder ein neuer Formfaktor fällig sein, die Hersteller von Hüllen, Taschen und anderem Zubehör freuen sich schon darauf, ihre Produkte in überarbeiteter Form in den Handel zu bringen. Ganz besonders spannend dürfte aber für Hersteller von externen Lautsprechern oder anderem Zubehör mit Dock die Antwort auf die Frage ausfallen, ob Apple mit dem neuen iPhone tatsächlich einen neuen Dock-Anschluss bringt. All die Käufer des neuen iPhone müssen sich dann neue Soundsysteme zulegen oder zumindest passende Adapter.
Apple hat nicht nur selbst von seinem Erfolg profitiert, eine riesige Zubehör-Industrie erfreut sich an jedem verkauften iPhone. Aber nicht jeder hat aber das iPhone wirklich verstanden. Das fängt mit dem Siegel "Made for iPhone" an, das auf jedem elektronischen Zubehör stehen sollte, das man sich anschafft. Hersteller bekommen für Lizenzzahlungen an Apple nicht nur den Aufkleber, sondern vor allem eine vernünftige technische Dokumentation - iPhone-Radiowecker ohne Siegel sind zum Beispiel in der Regel nicht entstört und praktisch nicht zu gebrauchen.
Hersteller von Hüllen müssen keine Lizenzen entrichten, die Objekte, die Macwelt in Paris aufgestöbert hat, hätte aber besser eine von Apple betriebene Geschmackspolizei aus dem Verkehr gezogen...
Kekse und Kuchen
Paris als Mode-Metropole ist eigentlich für seinen guten Geschmack berühmt, nicht aber in Sachen iPhone-Hüllen. In einem Fachgeschäft kann man sich zum Beispiel eine Hülle im Form eines Kuchen zulegen.
Kekse und Kuchen
Paris als Mode-Metropole ist eigentlich für seinen guten Geschmack berühmt, nicht aber in Sachen iPhone-Hüllen. In einem Fachgeschäft kann man sich zum Beispiel eine Hülle im Form eines Kuchen zulegen.
Kassette
Für Retro-Fans: Die Audio-Kasette genau so wie die Diskette ist längst tot, in Form einer iPhone-Hülle lebt sie aber munter weiter.
Gummibärchen
Dies etwas Marshmallow-artiges sollte eigentlich iPhone schützen, hoffentlich klebt die Hülle nicht an den Händen.
Hasen
Ein perfektes Geschenk für ein fünfjähriges Mädchen. Problem: nur sehr wenige fünfjährige Mädchen besitzen ein iPhone.
Flip-Flops
Bikini, Badehose, Sonnen-Creme für den Urlaub eingepackt? Ein iPhone braucht auch eine eigene Urlaubsausrüstung.
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