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Online-Shopping vor Weihnachten: Sicherheitstipps

08.12.2011 | 06:27 Uhr |

Bis Weihnachten verbringen Arbeitnehmer im Schnitt sieben Stunden an ihrem Büro-PC oder Firmen-Smartphone mit Online-Shopping. Das ergab eine ISACA-Umfrage.

Shops, online einkaufen, Internet, Internetshop
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© MEV Verlag

Was glauben Sie, wie viel Zeit verbringen ihre Mitarbeiter in den Monaten November und Dezember damit, während der Arbeitszeit über das Internet Weihnachtseinkäufe zu erledigen? Diese Frage stellte der Berufsverband ISACA 4.700 IT-Experten, rund 900 davon aus Europa. Ein Fünftel der Befragten in Europa glaubt, dass Mitarbeiter überhaupt nicht mit dem PC oder Smartphone während der Arbeitszeit Online-Käufe erledigen. Die große Mehrheit, 36 Prozent, vermutet ein bis zwei Stunden Internetshopping in den Monaten November und Dezember, weitere 21 Prozent rechnen mit drei bis fünf Stunden. Die übrigen Umfrageteilnehmer erwarten mehr Onlinekäufe, bei 21 und mehr Stunden sind es aber nur noch fünf Prozent.

55 Prozent der Arbeitgeber haben eine Richtlinie zu Online-Shopping am Arbeitsplatz entwickelt.
Vergrößern 55 Prozent der Arbeitgeber haben eine Richtlinie zu Online-Shopping am Arbeitsplatz entwickelt.
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International verbringen Arbeitnehmer in den Monaten November und Dezember im Durchschnitt sieben Stunden am Arbeits-PC oder -Smartphone mit Weihnachtseinkäufen. Wer ein eigenes Gerät für den Job nutzt, verbringt elf Stunden mit Internetkäufen. Geräte, die nur für den persönlichen Gebrauch da sind, nutzt man im Schnitt für 14 Stunden Online-Shopping. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer aus Europa (48 Prozent) glaubt, dass sich die Interneteinkäufe etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen. 41 Prozent erwarten mehr Onlineeinkäufe, elf Prozent rechnen mit weniger.

Wer am Arbeitsplatz online shoppt, tut nicht unbedingt etwas Verbotenes. In 43 Prozent der Unternehmen in Europa erlaubt der Arbeitgeber privates Surfen, um seinen Mitarbeitern eine ausgewogene Work-Life-Balance zu bieten. 39 Prozent der Angestellten verbieten das private Surfen wegen Sicherheitsbedenken, zwölf Prozent wegen Produktivitätsbedenken.

Schulungen, Richtlinien, Seiten sperren

Doch den Sicherheitsbedenken begegnen viele Unternehmen in Europa mit Vorkehrungen. 73 Prozent haben Maßnahmen gegen Web-basierte Angriffe ergriffen, dazu bieten viele Unternehmen (60 Prozent) Sicherheitsschulungen an. Jede dritte Firma spricht in diesen Schulungen explizit die Risiken von Internet-Shopping an. 55 Prozent der Arbeitgeber haben eine Richtlinie entwickelt, die Online-Käufe vom Arbeitsgerät beziehungsweise während der Arbeitszeit thematisiert. 28 Prozent sperren die Seiten bestimmter Internethändler. 47 Prozent der befragten Unternehmen beobachten die Internetnutzung ihrer Angestellten mit einem Monitoring.

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