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Fujitsu-Siemens sieht Krise bewältigt

23.04.2001 | 00:00 Uhr |

Europas größter Computerhersteller Fujitsu-Siemens
hält seine Krise für bewältigt und will wieder Gewinne erzielen. Im
laufenden Geschäftsjahr 2001/02 (31. März) werde ein «durchgängig
schwarzes Ergebnis» angestrebt, sagte Konzernchef Paul Stodden dem
«Handelsblatt» (Montagausgabe). Die deutschen Produktionsstandorte
seien auf absehbare Zeit gesichert.

Im Geschäftsjahr 2000/01 stagnierte der Umsatz des
Computerherstellers nach Stoddens Worten bei 5,9 Milliarden Euro
(11,5 Mrd DM). Vor Steuern sei ein Verlust von 71 Millionen Euro
angefallen. In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres seien aber
bereits schwarze Zahlen erreicht worden.

Fujitsu-Siemens Computers war im Herbst 1999 mit ehrgeizigen
Zielen an den Start gegangen. In der Anfangszeit fielen jedoch höhere
Verluste an. Die beiden Gründungschefs Winfried Hoffmann und Robert
Hoog verließen das Unternehmen. «Wir haben uns stabilisiert, wir sind
wieder profitabel und wir wachsen», sagte Stodden nun dem
«Handelsblatt». Trotz der Konjunkturflaute in den USA ist er für die
kommenden Monate optimistisch. «Es ist Mode geworden, die Krise in
den USA nach Europa herüberzureden.»
dpa

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