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Fujitsu arbeitet an Quad-Core-Sparc

27.10.2005 | 10:50 Uhr |

Der japanische Computerbauer Fujitsu arbeitet an einem Vierkern-Prozessor auf Basis des Sparc-Befehlssatzes, der um das Jahr 2008 herum in Highend-Unix-Servern erhältlich sein soll.

Der unter dem Codenamen "Jupiter" entwickelte "Sparc64 VI+" wird vier Prozessor-Cores auf einem Chip vereinigen, mit bis zu 2,7 Gigahertz getaktet sein und maximal 120 Watt verbrauchen, wie Fujitsus Manager of Enterprise Server Development Takumi Maruyama auf dem Fall Processor Forum in San Jose, Kalifornien, ankündigte.

Bis dato hat Fujitsu noch nicht einmal den Jupiter-Vorgänger "Sparc64 VI" ("Olympus") ausgeliefert. Dessen Design aber soll zumindest fertig sein ("Tape out"), sodass die Produktion beginnen kann. Der Olympus hat zwei Cores, von denen jeder zwei Threads gleichzeitig abarbeiten kann. Er kann mithin vier Threads parallel verarbeiten, beim VI+ werden es dann deren acht sein. (tc)

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