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Fujitsu ruft fehlerhafte Festplatten zurück

13.09.2002 | 11:46 Uhr |

München/Macwelt- Der japanische Hardware-Hersteller Fujitsu muss laut einem Bericht von Dow Jones Newswires potenziell defekte Festplatten ins Werk zurückrufen. Bereits im vergangenen September wurden in diesen Modellen neue Chips eingesetzt, doch die betroffenen Laufwerke drohen nach wie vor bei längerem Betrieb in einer Umgebung mit höherer Temperatur oder gesteigerter Luftfeuchtigkeit auszufallen. Um welche Modelle genau es sich handelt, sagt der Bericht nicht. Es seien aber außer Fujitsus eigenen Computern PCs von Firmen wie IBM Japan, NEC oder Hitachi betroffen. Die fraglichen Festplatten sollen etwa zwei bis drei Prozent von Fujitsus Produktion seit vergangenem September ausmachen. Der Verlust wird auf etwa 10 Milliarden Yen (zirka 8 Millionen US-Dollar) geschätzt. Nachdem die Firma bereits im August einen Regierungsauftrag verloren hatte, ist dies der zweite Rückschlag innerhalb kurzer Zeit. Der Aktienkurs fiel darauf hin um knapp sieben Prozent auf 556 Yen - der niedrigste Wert für Fujitsu seit März 1983. tha

Info: Fujitsu Internet www.fujitsu.com

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