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DSL-Alternativen HSPA+ und LTE

14.01.2010 | 14:44 Uhr |

Kabelloser Internetzugang mit über 100 MBit/s - Illusion oder echte Konkurrenz für kabelgebundene Anschlüsse? Lesen Sie, was die Mobilfunk-Techniken HSPA+ und LTE heute und in Zukunft leisten.

Samsung-Netbook mit LTE-Stick
Vergrößern Samsung-Netbook mit LTE-Stick

Der Bandbreiten-Hunger der Anwender wächst permanent. Aktuell wird die Entwicklung von der massenhaften Verbreitung von Web-Videos befeuert, die immer häufiger auch in HD-Auflösung vorliegen. Während stationäre Internet-Zugänge, also DSL- und Kabelinternet-Anschlüsse, vom Tempo her bereits heute relativ gut Schritt halten können, geht die Entwicklung beim mobilen Surfen etwas langsamer voran.

Das Hauptproblem ist dabei, dass sich alle Anwender des Mobilnetzes eine Funkzelle teilen müssen. Der momentane UMTS-HSDPA-Standard in den Netzen von O2 , T-Mobile und Vodafone sind 3,6 MBit/s brutto. Nach Abzug von Protokoll- und Fehlerkorrektur-Paketdaten sowie unter Berücksichtigung anderer, gerade aktiver Nutzer kommt man in der Praxis auf schwankende Netto-Datenraten von 1 bis 2 MBit/s.

An einigen, von Geschäftsleuten besonders frequentierten Orten, stehen 7,2 MBit/s brutto bereit, in Kürze sollen es bis zu 14,4 MBit/s sein. Damit wäre die Grenze der UMTS-Beschleunigungs-Technik HSDPA eigentlich erreicht. "Eigentlich" deshalb, weil inzwischen eine verbesserte Variante namens HSPA+ zur Verfügung steht.

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