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Fusionskosten belasten Ergebnis von Fujitsu Siemens

22.03.2001 | 00:00 Uhr |

Der Computerhersteller Fujitsu Siemens wird sein
erstes vollständiges Geschäftsjahr bedingt durch hohe Fusionskosten
voraussichtlich mit einem zweistelligen Millionenverlust
abschließen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2000/2001 (31.
März) sei ein Fehlbetrag von 109 Millionen Euro (rund 213 Mio DM)
angefallen, berichtete Unternehmens-Chef Paul A. Stodden am
Donnerstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Dieser könne nur
zu einem Teil von dem Gewinn im zweiten Halbjahr ausgeglichen
werden, der voraussichtlich rund 30 Millionen Euro ausmachen wird.
Der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr werde nach vorläufigen
Zahlen bei rund 6 Milliarden Euro liegen.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Stodden eine
Umsatzsteigerung von rund zehn Prozent und eine weiterhin positive
Entwicklung des Gewinns. Bereits seit September vergangenen Jahres
habe das Unternehmen kontinuierlich ein positives Ergebnis
eingefahren. Hoffnung setzt das Unternehmen vor allem in das
Geschäft mit Notebooks. Bei PC erwartet Fujitsu Siemens hingegen
nur einen Zuwachs von vier Prozent. Das Unternehmen war am 1.
Oktober 1999 durch die Fusion von Fujitsu Computers (Europe) Ltd.
und Siemens Computer Systems entstanden. In Deutschland beschäftigt
das Unternehmen an den Standorten Augsburg, Paderborn und Sömmerda
nach eigenen Angaben mehr als 7000 Mitarbeiter.
dpa

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