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Future Power attackiert Apple

15.03.2000 | 00:00 Uhr |

Die Auseinandersetzungen zwischen Apple und verschiedenen Herstellern von Windows-PCs um die Verbreitung angeblicher iMac-Kopien geht weiter. Nachdem Apple Mitte März verkündete, Daewoo und eMachines sei es endgültig gerichtlich untersagt, ihre Computermodelle "E-Power" beziehungsweise "eOne" zu verkaufen, reagierte der E-Power-Distributor Future Power sofort mit Empörung und bezichtigte Apple der Irreführung. Richtig sei, daß Apple und Daewoo sich darauf geeinigt hätten, dass der E-Power zwar nicht in den iMac-Originalfarben, aber in einem silbern-blauen Gehäuse vertrieben werden dürfe. Darüber hinaus sei der Rechtsstreit mit Future Power weiter offen.

Ein Anwalt des Unternehmens rechnete sich gute Chancen in dem Prozess gegen Apple aus, der zu einem noch nicht genannten Termin in diesem Jahr fortgesetzt werden soll: Der E-Power verletze keine Urheberrechte Apples. Der Trend zu farbigen Konsumprodukten sei von Firmen wie dem Uhrenhersteller Swatch ausgelöst worden. Apple sei mit dem iMac lediglich auf einen fahrenden Zug aufgesprungen. lf

Info: Apple, Internet: www.apple.com/de , Future Power, Internet: www.futurepowerusa.com

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