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G5-Supercluster aus 1100 Power-Macs in Betrieb

13.10.2003 | 18:17 Uhr |

Der aus 1100 G5-Power-Macs bestehende Supercomputer der University of Virginia ist nun in Betrieb.

Wie BBC World berichtet erzielte der G5-Cluster beim Linpack Benchmark, einem Test der schon seit Jahren zur Berechnung von Fließkommaoperationen eingesetzt wird, einen Wert von 17,6 TFlops. Der Supermac, inoffiziell "Big Mac" genannt, wird damit nur vom Earth Simulator geschlagen.

Mit 5,2 Millionen US-Dollar kostet der Power-Mac-Cluster im Vergleich zu herkömmlichen Supercomputern, die laut BBC World bei Preisen um 100 Millionen Dollar liegen, äußerst wenig.

Die einzelnen Macs des Clusters laufen mit je zwei 2GHz Prozessoren und 4GB Arbeitsspeicher unter einer modifizierten Version von Apples neuem Betriebssystem Panther.

Der in nur drei Monaten gebaute Supercomputer verbraucht soviel Strom wie 3,000 Einfamilienhäuser und erhitzt die Lufttemperatur in seiner Umgebung auf über 38 Grad, weshalb ein spezielles Wassergekühltes Leitungssystem entwickelt wurde.

Der G5-Supercomputer ist auf einer Fläche von 280 Quadratmetern untergebracht und soll zur Wissenschaftlichen Forschung eingesetzt werden, unter anderem zur Entwicklung der Nanotechnologie.

Die University of Virginia hat den Bau des Power-Mac-Clusters genau dokumentiert um anderen Institutionen und Universitäten den Nachbau eins Macintosh-Clusters zu ermöglichen.

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