935368

GEMA-Pauschale wird nicht angetastet

19.04.2005 | 14:51 Uhr |

Im Streit mit den Plattenfirmen um die Tonträgerlizenzen behält die GEMA bei der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamts Recht. Musiker und Komponisten erhalten weiterhin einen Anteil aus den CD-Verkäufen.

Die Deutsche Landesgruppe der IFPI (International Federation of Phonographic Industry) hat im Schiedsverfahren über die geforderte Senkung der GEMA-Abgaben auf CDs eine Niederlage einstecken müssen. Die Vergütung von 9,009 Prozent des Abgabepreises beim Händler bleibt somit erhalten und darf nicht gesenkt werden. Die Einnahmen der GEMA-Lizenzen gehen zu 90 Prozent an die Musiker und Komponisten.

Die IFPI hatte eine Senkung der Gebühren auf 6,6 Prozent gefordert. Die Schiedsstelle lehnte auch eine, von der IFPI geforderten, reduzierten Vergütung für die Verfolgung von Musikpiraterie um einen weiteren Prozentpunkt ab.

0 Kommentare zu diesem Artikel
935368