GEMA beklagt Stimmungsmache durch Youtube

28.01.2013 | 09:19 Uhr | Georg Wieselsberger

Der GEMA ist der Sperrhinweis bei unzähligen Videos auf YouTube, der die GEMA als Ursache nennt, ein Dorn im Auge.

Die Gema und Youtube können sich seit Jahren nicht über eine Vergütung für Videos einigen, die auf der Videoplattform in Deutschland zu sehen sind. Da die Gema 0,375 Cent pro Abruf eines Videos verlangt, hat Youtube viele Videos gesperrt und begründet dies mit einem Hinweis, der auf nicht eingeräumte Rechte seitens der Gema verweist.

Für die Gema ist das laut Wirtschaftswoche "reine Stimmungsmache", denn Youtube sperre mehr Videos als gefordert. Daher hat die Gema nun beim Landgericht München eine Unterlassungsklage eingereicht. Laut Youtube ist die Forderung der Gema pro Klick nicht praktikabel.

Stattdessen will Youtube die Gema prozentual an den Einnahmen beteiligen, die durch Werbung generiert werden. Ansonsten müsse Youtube alle Videos für Deutschland offline nehmen, die unwirtschaftlich sind, was den Dienst stark verändern würde.

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