Galaxy Tab
Apple zeigt Samsung Design-Alternativen
In den USA konnte Apple bisher kein Verkaufsverbot gegen Samsungs Tablets und Smartphones durchsetzen, in Deutschland hingegen geht der iPad-Hersteller auch gegen das modifizierte Galaxy Tab 10.1N vor
Apple wirft Samsung "sklavisches Kopieren" seiner Produkte vor, der koreanische Hersteller wehrt sich vor Gericht mit dem Argument, dass Tablets sich nicht anders gestalten lassen. Dem widerspricht Apple nun und legt dem Gericht ein Dokument vor, in dem Apple unter anderem erklärt, welche Designs Samsung hätte unterlassen sollen, um den Prozess zu vermeiden und wie sich Tablets gestalten ließen ohne als Kopie des iPad zu erscheinen. Demnach sollte Samsung schwarze oder klare Vorderflächen vermeiden und eine Form wählen können, die nicht rechteckig, flach und mit abgerundeten Ecken ist.
Das Display des Smartphone sollte nicht auf der Vorderseite zentriert sein oder nennenswerte seitliche Einfassungen haben, die Öffnungen der Lautsprecher sollten keine länglichen Schlitze sein. Stattdessen könnten die Vorderseiten substantielle Verzierungen enthalten und die Geräte dürften keine Abschrägungen haben, sollten dafür aber dicker sein. Samsung-Tablets, denen Apple kein Plagiat vorwerfen würde, dürften im Wesentlichen also nicht rechteckig sein und nicht so dünn wie das iPad. Gegen einen quadratischen Formfaktor (oder gar einen dreieckigen oder runden) würde Apple nicht Einspruch erheben, auch nicht gegen einen breiten Rahmen für das Display.





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