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Galileo Press klagt über gefälschte Amazon-Kundenrezensionen

08.02.2008 | 10:45 Uhr |

Nachdem Spiegel-Online, die FAZ und jüngst Telepolis von fingierten Kundenrezensionen bei Amazon.de berichtet hatten, meldet sich nun ein betroffener Verlag zu Wort.

In einer Pressemitteilung warnt der IT-Fachverlag Galileo Press Käufer von Computerbüchern davor, allzu unkritisch die Kundenrezensionen bei Amazon.de zu Rate zu ziehen. Der Verlag behauptet, dass der Produktbereich Computerbuch schon seit Jahren von einer Flut gefälschter Kundenrezensionen überzogen werde. Nach Meinung des Verlages stehe Amazon in der Pflicht, sein Kundendialogsystem wirksam vor Missbrauch zu schützen. Die IT-Verlage stünden schon lange miteinander in Kontakt, um Amazon zu geeigneten Gegenmaßnahmen zu bewegen. Fast täglich kommunizierten die Verlage mit dem Amazon Customer Service, um offensichtlich gefälschte Rezensionen zu reklamieren und um deren Löschung zu bitten. Nicht nur die negativen, auch die Lobrezensionen zu eigenen Produkten. Amazon habe mittlerweile auch Art und Ausmaß des Problems erkannt und bemühe sich redlich, das Rezensionssystem wieder zu säubern. Auf seiner Website gibt der Fachverlag Hinweise , wie man solche gefälschten und tendenziösen Kundenrezensionen bei Amazon.de erkennen könne.

Info: Galileo Press

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