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Gebrauchtwagenhandel im Internet wird kostenpflichtig

25.08.2003 | 15:30 Uhr |

Der Handel mit gebrauchten Autos im Internet wird voraussichtlich in Zukunft nicht mehr kostenfrei sein.

Der deutsche Marktführer unter den Internet-Gebrauchtwagenseiten, mobile.de, will im kommenden Jahr für die Inserate privater Kunden zehn Euro verlangen, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit. Bereits ab 8. September gelte ein Einführungspreis von acht Euro je Inserat. Außerdem können über mobile.de künftig auch Autos ersteigert werden. Der Handel mit Gebrauchtwagen gehört zu den erfolgreichsten Geschäftsmodellen im Internet. Jeder fünfte Gebrauchtwagen in Deutschland wird über mobile.de gehandelt, das sind im Jahr 2,4 Millionen Fahrzeuge im Wert von 18 Milliarden Euro. Rund 840 000 Autos stehen allein bei mobile.de zur Auswahl. Der Gebrauchtwagen- Marktplatz ist mit 595 Millionen Seitenaufrufen (Page Impressions) die meistgeklickte deutsche Internet-Seite. Das Unternehmen erreicht mit knapp 100 Mitarbeitern in diesem Jahr einen Umsatz von 22,7 Millionen Euro und arbeitet seit 2001 mit Gewinn.

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