925232

Gefälschte Webseiten

10.08.2004 | 13:23 Uhr |

Laut einer Studie von Websense nehmen die Versuche von Betrügern zu, Internet-Surfer auf gefälschte Webseiten zu locken um so an Passwörter und PIN-Codes ahnungsloser Kunden zu kommen.

So ist die Zahl der Pishing-Attacken im Juni im Vergleich zum Vormonat Mai um 19 Prozent auf über 1.400 Angriffe gestiegen. Vor allem Banken sind von den gefälschten Internetauftritten betroffen. Durch Emails von angeblich seriösen Unternehmen werden Internet-User auf die gefälschten Seiten gelockt. Wer darauf hereinfällt und auf der Seite sein Kennwort oder vertrauliche Kontoinformationen hinterlässt, riskiert ein abgeräumtes Konto. Nach 2,25 Tagen, so das Ergebnis der Studie, verschwänden die Pishing-Seiten wieder, die sich häufig auf gehackten Webservern befinden würden. 27 Prozent der Betreiber der gefälschten Internetseiten kommen aus den USA. Nach eigenen Angaben verfügt Websense über die weltweit umfangreichste Datenbank von analysierten Internetseiten. Das töglich aktualisierte Archiv ist Teil der nun veröffentlichten Studie. Websense ist ein Amerikanischer Anbieter von Überwachungssoftware für Unternehmen, um das Verhalten der angestellten verfolgen zu können.

Info: www.websense.de

0 Kommentare zu diesem Artikel
925232