1571119

Geklaute UDIDs: Apple und FBI weisen Schuld von sich

06.09.2012 | 15:48 Uhr |

Woher stammen die von AntiSec geklauten UDIDs? Nicht von Apple und nicht von FBI, dies zumindest behaupten die beiden Beteiligten.

Nachdem die Hackergruppe AntiSec eine Liste von einer Millione der UDIDs veröffentlicht hat, weisen sowohl Apple als auch das FBI jegliche Vorwürfe von sich. Die mobilen IDs dienen zur Identifizierung von iPhones und iPads. Die Hackergruppe hat die UDIDs angeblich von einem Laptop des FBIs gezogen. Die bundespolizeiliche Ermittlungsbehörde der USA bestreitet, dass die UDIDs aus ihrem Hause kommen. Nun hat sich laut Apple Insider auch Apple zu diesem Vorfall zu Wort gemeldet. Der Konzern gibt an, dass das FBI die UDIDs nicht von Apple erhalten habe.
 
Woher die UDIDs kommen, bleibt weiter unklar. Ab iOS 6 wird sich das Ganze jedoch erledigt haben, da Apple in der neuen Version des mobilen Betriebssystems keine UDIDs mehr verendet. Bis iOS 5.1.1 hatte jeder Entwickler einen freien Zugang zu den privaten Daten des Nutzers, selbst ohne seine ausdrückliche Erlaubnis. So landeten die vertraulichen Daten auch auf den Server Dritter ohne der Nutzer etwas merkte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1571119