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Geldspritze für den IBM-Einkauf

31.03.2005 | 11:03 Uhr |

Der chinesische Computerbauer Lenovo Group erhält 350 Millionen Dollar von drei US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaften. Das Geld soll dabei helfen, die Übernahme von IBMs PC-Sparte zu finanzieren. Gerüchte über die Private-Equity-Finanzspritze geisterten bereits in der vergangenen Woche durch die Presse.

Die drei Geldgeber sind Texas Pacific Group, General Atlantic sowie Newbridge Capital (ein asiatischer Partner von Texas Pacific). Sie erhalten dafür in Stammaktien wandelbare Vorzüge sowie Vorkaufsrechte für weitere Anteilscheine. Insgesamt könnte die Beteiligung des Trios an Lenovo 12,4 Prozent erreichen.

Auch IBM wird nach Abschluss des geplanten Verkaufs seines PC-Geschäfts an Lenovo für 1,25 Milliarden Dollar eine Minderheitsbeteiligung an dem chinesischen Unternehmen halten. Das aktuelle Investment stellt insbesondere für die große Buyout-Firma Texas Pacific einen bedeutenden Schritt in den asiatischen Markt dar. (tc)

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