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Gema verteidigt das Urheberrechte weiter

29.03.2007 | 11:05 Uhr |

Anbieter sollen für Urheberrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen werden können.

Wie die Gema mitteilte, ging sie erneut erfolgreich gegen Rapidshare vor. Mit dem Urteil vom 21. März 2007 hat das Landgericht Köln seine einstweiligen Verfügungen vom 11. und 15. Januar 2007 gegen die Betreiber des Dienstes Rapidshare unter den Adressen rapidshare.de und rapidshare.com bestätigt. Der Share-Hoster kann nach Auffassung des Gerichts für Urheberrechtsverletzungen im Rahmen seines Dienstes zur Verantwortung gezogen werden. Bei diesem Urteil handelt es sich um eine wichtige Grundsatzentscheidung für die Rechteinhaber, so die Gema.

Sie stellt klar, dass es den Dienstbetreibern ab Kenntnis konkreter Rechtsverletzungen durchaus zumutbar ist, dafür Sorge zu tragen, dass diese Verletzungen sich nicht wiederholen bzw. fortsetzen. Die Gema vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger).

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