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Gerüstet für den Intel-Umstieg

05.10.2005 | 08:00 Uhr |

In ihrer neuen Ausgabe klärt Macwelt, warum sich Rechner-Upgrades wieder lohnen. Mit dabei ist eine unter Mac-OS X 10.4 startfähige CD mit Datenrettungstools.

Noch streiten sich die Auguren: Wird Apple vor dem Umstieg auf Intel-Prozessoren keine Macs mehr verkaufen? Oder werden die Anwender die Läden stürmen, um die letzten Auslaufmodelle zu ergattern? Einiges spricht für letzteres, ist doch mit dem Intel-Umstieg auch eine komplett neue Softwareausstattung Pflicht. Für diese hat man aber im Laufe der Zeit meist mehr bezahlt als für den Rechner, auf der sie läuft – weshalb man sich den Plattformwechsel in aller Regel gut überlegen wird.

Nun gibt es aber zwischen Abwarten und Hamsterkauf noch einen dritten Weg, der immer attraktiver wird. Man rüstet seinen Rechner noch mal kräftig auf, spendiert ihm einen neuen Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte und kann den Einzug der Intel-Chips gemütlich noch eine Weile beobachten. Dieser Weg hat gleich mehrere Vorteile: Statt stundenlang einen neuen Rechner einzurichten, steckt man die Karten rein, startet, und fertig ist die Laube. Zudem muss man sich nicht lange überlegen, wo man seinen G4-Rechenknecht den Ruhestand fristen lässt.

Auch von der technischen Seite machen Prozessor-Upgrades durchaus Sinn. Mit deutlichen Geschwindigkeitsschüben können schnelle G4-Prozessoren alten Macs noch kräftig Beine machen, und schon so alltägliche Applikationen wie iTunes und iMovie profitieren von dem schnelleren Prozessor. Zudem verfügen auch ältere G4-Macs schon über moderne Schnittstellen wie Firewire und USB, wenn auch nicht in den neuesten Inkarnationen.

Statt also im nächsten halben Jahr noch mal viel Geld in neue Macs zu stecken, sollte man sich die Aufrüst-Option gut überlegen. Sie hat nämlich noch einen weiteren Vorteil: Es bleiben ein paar Euro übrig, die man in andere Hardware investieren kann. Zur Zeit bietet sich da der iPod Nano an, der zwar schwer zu kriegen ist, sich aber schon aufgrund seiner Kleinheit, seines edlen Äußeren und des brillant leuchtenden Displays lohnt. Getestet haben wir in dieser Ausgabe beides – Prozessorkarten und den iPod Nano. Womit wir, was die Wartezeit bis zum großen Intel-Umstieg betrifft, ein Rundum-Sorglos-Paket für alle Mac-Belange geschnürt haben.

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