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Apple bilanziert Rekordumsatz

21.07.2010 | 07:28 Uhr |

Apple meldet für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 eine Rekordbilanz. Vor allen Dingen das iPhone und der iPad sorgten für Umsatzzahlen in nie gekannter Höhe, die sogar jene aus dem letzten Weihnachtsgeschäft übertrafen.

Aufmacher Apple Bilanz
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Im Berichtszeitraum, der Ende Juni endete, stieg der Gewinn Apples um 78 Prozent auf 3,25 Milliarden US-Dollar. Vor einem Jahr waren es 1,83 Milliarden Dollar gewesen. Der Umsatz schnellte um 61 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar hoch. Der Gewinn pro Aktie betrug 3,51 US-Dollar, 75 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Phänomenales iPad

"Es war ein phänomenales Quartal, dass unsere Erwartungen rundum übertroffen hat", sagte Apple-CEO Steve Jobs am Dienstag Abend in Cupertino. Das iPhone 4 bescherte Apple den erfolgreichsten Produktstart der Firmengeschichte. Zudem habe das iPad einen "wahnsinnigen Start" hingelegt und auch der Mac-Absatz sei so hoch wie nie zuvor. Zudem verwies Jobs in üblicher Weise auf "fantastische neue Produkte", die Apple noch in diesem Jahr bringen wolle.

Erneut hat Apple mehr Macs denn je verkauft, im dritten Quartal waren es mit 3,47 Millionen Stück 100.000 über dem bisherigen Rekordwert und 33 Prozent mehr als die 2,6 Millionen Einheiten des Vorjahres. Wie Apples Finanzchef Peter Oppenheimer betonte, ist der gesamte PC-Markt gegenüber dem Vorjahr nur um 22 Prozent gewachsen. Insbesondere hat Apple viele Laptops verkauft, 71 Prozent oder 2,47 Millionen Stück der verkauften Rechner waren Macbooks, Macbooks Pro und Macbooks Air. Vom Macbook und dem Macbook Pro hatte Apple im Berichtszeitraum jeweils neue Modelle vorgestellt. Der Mac habe zuletzt in 17 Quartalen in Folge ein stärkeres Wachstum als der Rest des Marktes gezeigt, dennoch sei der Marktanteil noch relativ niedrig, es bestehe also weiter großer Raum für Wachstum, erklärte Apple-COO Tim Cook.

Vom iPad hat Apple im dritten Quartal 3,27 Millionen Stück verkauft, 2,17 Milliarden US-Dollar Umsatz hatte dies in die Kassen Cupertinos gespült. Derzeit ist das iPad in zehn Ländern erhältlich, neun weitere, darunter Österreich und die Niederlande, kommen am 23. Juli hinzu. Tim Cook vergleicht den Erfolg des iPad mit der Markteinführung des iPod vor bald neun Jahren. Damals habe man etwas mehr als 20 Monate gebraucht, um die erste Million Geräte abzusetzen, das iPad mache daher einen "phänomenalen Unterschied" aus. Der Markt, den das iPad definiere, sei "sehr groß", Apple strenge sich an, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.

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