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Financial Times wehrt sich gegen iTunes Abo-Abgabe

05.04.2011 | 07:13 Uhr |

Das Management der Financial Times hat sich in einem Interview unzufrieden mit den neuen Abonnement-Regeln von Apple geäußert

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Direkte Abonnements seien das Herz des eigenen Geschäftsmodells und würden schlecht mit der obligatorischen Apple-Abgabe und Kontrolle durch den iPad-Hersteller zusammenpassen.

In dem Gespräch mit Reuters äußerte sich FT-Manager Rob Grimshaw kritisch über die 30-prozentige Abgabe, die bei einem Abonnement der eigenen Zeitschrift für das iPad über den iTunes Store an Apple fällig werden. Außerdem habe man weniger Kontrolle über die eigenen Kundendaten und damit über gezielte Werbung. Trotz der guten Beziehungen der eigenen Mutterfirma Pearson mit Apple habe man unterm Strich bei diesem Geschäftsmodell mehr zu verlieren als zu gewinnen, zumal die Gewinnmargen bei diesem Vertriebsweg ohnehin gering sind. Notfalls werde man sich vom iPad verabschieden und zum Beispiel zur Android-Plattform wechseln.

Info: Electronista

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