1969122

Geschlechtsspezifische Unterscheidungen bei der iPad-Gravur

14.07.2014 | 08:23 Uhr |

Und wieder gibt’s Ärger für Apple. Dieses Mal von der weiblichen Technik-Fraktion. Apple trifft anscheinend geschlechtsspezifische Unterschiede, was die Gravur des Tablets angeht.

Wer sich in den USA einen bestimmten Song von Alix Olson auf die Rückseite des iPads gravieren lassen möchte, der scheitert am Wort „Clit“, das übersetzt Klitoris heißt und daher von Apple gefiltert wird. Eine Gravur mit diesem Wort ist nicht möglich.

Generell wäre eine Zensur für eine „unangemessene Sprache“ nicht weiter verwunderlich. Ärgerlich ist allerdings die Tatsache, dass Apple hier anscheinend geschlechtsspezifische Unterschiede macht.

Wohingegen „Clit“ und auch „Vagina“ von Apple nicht erlaubt sind, dürfen Wörter wie „Dick“ (u.a. „Schwanz“) als Gravur verwendet werden. Kein Wunder, dass die Feministin und Bloggerin Justyn Hintze , nun an die Öffentlichkeit geht. Über den Kurznachrichtendienst Twitter fordert sie andere auf, Apple und Tim Cook mit dem Hashtag #MyClitMyChoice auf die Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.

Übrigens werden in Deutschland sowohl männliche als auch weibliche Genitalbezeichnungen als iPad-Gravur abgelehnt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1969122