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Gesetzesinitiative gegen Kopierschutz

05.06.2003 | 13:16 Uhr |

Dem republikanischen Senator Sam Brownback aus Kansas gehen die Kopierschutzmaßnahmen der Software-, Musik- und Filmindustrie zu weit, weswegen er eine Gesetzesvorlage erarbeitet hat, welche das Digitla Rights Management (DRM) beschränken soll.

Der Entwurf sieht vor, dass Anwender kopiergeschützte CDs und DVDs weiter verkaufen dürfen, die Industrie will man dazu verpflichten, das Vorhandensein eines Kopierschutzes wesentlich deutlicher als bisher auf der Verpackung zu annoncieren. Ein weiterer Vorschlag widerspricht den im Digitla Millenium Copyright Act (DMCA) getroffenen Vereinbarungen, Brownback will es Inhabern von Urheberrechten erst durch richterlichen Beschluss ermöglichen, die Namen von bestimmten Teilnehmern einer Peer-to-Peer-Tauschbörse zu erfahren. Bislang genügte ein bloßer Verdacht ohne gültiges Urteil, um an die Daten vermeintlicher Raubkopierer zu gelangen.
Sollte die Vorlage Gesetz werden, gewänne die Federal Trade Commission die Handhabe, System mit einem die Rechte des Anwenders zu stark beschneidenden DRM vom Markt zu verbannen.

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