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Gesundheitsscheck nach Star Trek-Art

27.05.2013 | 10:04 Uhr |

Ein US-Startup hat einen Prototypen seines Tricorder-ähnlichen Stirn-Messgeräts für wichtige medizinische Daten entwickelt

Herzschlag, Haut- und Körpertemperatur, EEG, Sauerstoffsättigung und Blutdruck sind nur einige der Parameter, die man mit dem Scanadu Scout bmessen können soll, indem man das Gerät mit seinen Sensoren für zehn Sekunden an die Stirn hält. Anschließend übermittelt es die Daten über Bluetooth 4.0 an eine App auf dem iPhone oder einem Android Smartphone.

Aufgeladen wird der interne Akku durch ein Mikro-USB-Adapter. Noch benötigt der kleine Gesundheitscanner, der an den berühmten Tricorder aus der SciFi-Serie Star Trek erinnert, die amtliche Zulassung durch die als streng bekannte amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration), außerdem sollen wichtige Funktionen noch weiterentwickelt werden. Dies geschieht unter anderem durch die Rückmeldung der ersten Nutzer, die freiwillig an dem Test teilnehmen können.

Später einmal soll der Skanadu Scout die Ergebnisse nach Wunsch auch an den behandelnden Arzt oder ein Krankenhaus übermitteln können. Die Entwickler arbeiten dem Vernehmen nach mit der NASA zusammen, auf deren Mars Rover-Technologie das Medizingerät basiert. Bereits jetzt haben die Entwickler ihr Ziel auf der Crowdfinanzierungplattform I ndiegogo von 100.000 US-Dollar um mehr als das Vierfache übertroffen, die Aktion läuft noch gut 25 Tage. Wer ein solches Gerät mit testen will, dessen Prototyp derzeit noch nicht ganz dem Produkt-Enddesign entspricht, kann dieses über die entsprechende Website für 200 US-Dollar zuzüglich Versand und Einfuhrumsatzsteuer bestellen. Fertig für die Auslieferung ist der medizinische Tricorder, wie ihn die Hersteller auch selbst bezeichnen, voraussichtlich im März des nächsten Jahres.


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