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Getting Things Done für iPhone: OmniFocus, Things und Zenbe

17.07.2008 | 14:28 Uhr |

Manche Menschen lieben sie: Listen der Dinge, die sie zu erledigen haben, Einkaufslisten, Listen mit Listen von Listen. Prinzipiell gibt es für Dinge, an die man sich erinnern muss, eine bewährte Technologie, die sich durch niedrigen Stromverbrauch, einen günstigen Anschaffungspreis und vielfältige Einsatzmöglichkeiten auszeichnet, sogar einfache Grafiken und kleine Flieger sind damit möglich: Stift und Zettel. Warum andere Helferleins doch einiges mehr auf das iPhone- oder iPod-Touch-Kästchen bringen, sehen Sie hier.

OmniFocus

Die teuerste Möglichkeit im App Store, sich auf dem iPhone selbst in den Hintern zu treten, ist OmniFocus . Gegenüber anderen GTD-Applikationen bietet OmniFocus den Synchronisationsvorteil über die iDisk oder einen WebDAV-Server mit OmniFocus auf dem Mac. Gefallen kann auch die Einbindung des Standortes - die Software erstellt dann eine Liste mit den Sachen, die man in der näheren Umgebung erledigen soll. Hakeligkeiten gibt es auch, die in einer späteren Version behoben werden sollten. So muss man das Datum verändern, damit es eingetragen wird. Ein weiterer Nachteil des Programmes sei auch erwähnt: Es spricht zur Zeit nur englisch.

Things

Things ist da einen Schritt weiter - die Screenshots im App Store zeigen schon die deutschsprachige Version. Zur Zeit erhält man aber noch das englischsprachige Programm, Apple muss das Update noch freischalten. Die Entwicklung von Cultured Code ist ähnlich aufgebaut wie OmniFocus, glänzt aber mit einer freundlicheren Oberfläche, die durch aussagekräftige Icons auch intuitiver wirkt. Und das ist das Programm in der Tat, alles ist an seinem Platz, die Einarbeitungszeit ist wesentlich kürzer als bei Omnifocus. Standortbestimmung und Synchronisationsmöglichkeiten fehlen allerdings, dafür kostet Things zur Zeit mit 7,99 Euro auch die Hälfte von Omnifocus. Nach der Einführungsphase soll das Programm 20 US-Dollar kosten und damit im gleichen Preissegment wie der große Konkurrent liegen, eine Synchronisationsmöglichkeit wollen die Entwickler dann auch nachliefern.

Zenbe

Einen gänzlich anderen Ansatz verfolgt das kostenlose Zembe Lists von Robert Kieffer. In dem englischsprachigen Programm verwaltet man äußerst simple Listen. Als einzige Optionen stehen hierfür ein Erledigt-Häkchen und ein Zieldatum zur Verfügung. Die Besonderheit steckt in der Synch- und Share-Funktion: Die Listen kann man nach einer kostenlosen Registrierung über die Webseite http://lists.zenbe.com/ anlegen und mit dem iPhone in beide Richtungen synchronisieren. Damit kann man zum Beispiel seinem ehelichen Nahrungslieferanten den Einkaufszettel aufs iPhone schicken. Listen kann man auch von iPhone zu iPhone übertragen oder sie in iGoogle anderen zur Verfügung stellen.

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